Davor. Ein Moment.

„Manchmal hat der Moment, bevor etwas geschieht, mehr Zauber als das Geschehen selbst. Vorfreude zum Beispiel, immer beschrieben als schönste Freude.“ So eröffnet das SZ-Magazin im Editorial, dem Vor-Wort, am 09. März 2018. Und setzt fort mit der Aufzählung solcher Momente: „Vor-Lust, Vor-Spaß, Vor-Energie, Vor-Erfolg, Vorspiel, Vorglühen, Vorspeisen.“ Und widmet dem großartigen „Davor“ das Heft.

Das ist eine schöne Idee. Mir zuvorgekommen.

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Zeitfresser

Glaubt man den einschlägigen Äußerungen aus der Zeitmanagement-Szene, dann lauern sie überall und klauen uns die kostbare Zeit. Deshalb werden sie auch gelegentlich als Zeitdiebe verfolgt. Das sind quasi Verbrecher, die es auf unser wertvolles Gut abgesehen haben.

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Wer hat an der Uhr gedreht?

Nachdem 1893 in Deutschland die mitteleuropäische Normalzeit die vorher vorherrschende „Zeitenvielfalt“ abgelöst hatte, wurde staatlicherseits dreimal an der Uhr gedreht: Das erste Mal während des Ersten Weltkrieges (1916 – 1919), das zweite Mal während des Zweiten Weltkrieges, das dritte Mal als etwas verspätete Reaktion auf die Ölkrise – und unter dem Druck der europäischen Nachbarn.

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Zeitfenster

„Haben Sie nächste Woche ein kleines Zeitfenster für mich?“ Das hörte und las ich von Zeit zu Zeit öfters. Und war verwirrt. Was war gemeint? Ein Fenster mit Blick auf die Zeit? Oder eines, das aus Zeit besteht?

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Takte und Rhythmen

Die Zeit kann unterschiedliche Formen annehmen: Mal warten wir, mal beschleunigen wir, mal verharren wir im Augenblick, genießen die Auszeit oder die kurze Unterbrechung. Oder hadern mit deren heutiger Vielzahl, die uns die Zeiten so zerklüftet und sie uns oft schwer macht.

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Feierabend!

Zum Ausklang des Jahres ein schöner Text von Karlheinz Geißler über die Zeitinstitution des Feierabends. Geruhsame Zeiten!

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Großes Interesse am Vortrag im Landratsamt: Fast 200 Besucher verfolgten den Vortrag von Zeitforscher Jonas Geißler

LANDKREIS SCHWEINFURT – Wie hat sich unser Umgang mit der Zeit verändert? Warum gehen wir in dieser Form mit der Zeit um? Welche Probleme entstehen dadurch? Wie lässt sich auf diese zeitlichen Anforderungen reagieren und welche Kompetenzen braucht es dafür? Mal sachlich, mal witzig, mal nachdenklich setze sich Zeitforscher Jonas Geißler bei seinem Vortrag im Landratsamt Schweinfurt mit dem Thema Zeit auseinander.

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Plädoyer zum Innehalten – Time is honey?

In: Pressesprecher – Magazin für Kommunikation

10/2017, von Jens Hungermann

Unsere Arbeitswelt und unsere Art zu kommunizieren verändern sich rasant. Immer mehr Menschen haben die Befürchtung, die steigende Geschwindigkeit könnte sie überfordern. Umso wichtiger ist es, ein eigenes Tempo zu finden.

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20 Minuten Schlaf erhöht die Produktivität

Zeitvortrag von Jonas Geißler, Landratsamt Schweinfurt, 4.10.2017

Der Artikel hierzu in der Mainpost vom 5.10.2017

„Alles hat seine Zeit“, heißt es im
Alten Testament. „Warum aber hab
ich dann keine Zeit“, lautet die
Frage heute.

Zeitforscher Jonas Geißler gibt Antworten.

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Die „Let-it-be-Liste“ – das beste was wir tun können, ist es zu lassen.

von Jonas Geißler, Oktober 2017

Wir haben nicht zu wenig Zeit. Wir haben zu viel zu tun. Fangen wir an, es sein zu lassen!

“Jonas Geißler, 38, Münchner Zeitforscher, rät dazu, mehr vermeintlich wichtige Dinge im Leben wegzulassen. „Wir sollten also wieder lernen, Dinge zu verpassen, “ sagte er der Rheinischen Post. „Dafür eignet sich eine Let-it-be-Liste anstatt der berühmten To-do-Liste. Auf die schreibt man auf, was man alles weglassen wird.“
Süddeutsche Zeitung, Rubik „Leute“, am 7.8.2017

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Eine wertvolle Pause braucht kein Programm

Prof. Dr. Karlheinz Geißler in den XING News
11.07.2017

Der rastlose Zeitgeist meint es nicht gut mit der Pause. Er liebt sie nicht, er ehrt sie nicht. Die Diktatur des Immer-schneller und die des Zeitsparens hat die Pause zu ihrem Feindbild erkoren. Im Fernsehen ist jede Pause eine Sendestörung, im Internet ein Defekt, im Straßenverkehr ein Ärgernis und in der Arbeitswelt nichts weiter als ein geldwerter Zeitverlust.

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Wer sagt, er habe keine Zeit, lügt.

Karlheinz Geißler im Gespräch mit Birgid Becker
Deutschlandfunk, 16.08.2015

Der Gedanke, die irreale Größe Zeit in Geld verrechnen zu können, führe immer mehr zu Beschleunigung des Lebens, sagte der Zeitforscher Karlheinz Geißler im Deutschlandfunk. “Dadurch haben wir mehr Geld und Güterwohlstand, aber gleichzeitig mehr Zeitnot.” Link zum Artikel

Welt Online: “Die ewigen Zeitnöte”

Jonas Geißler
März 2012
Link zum Artikel

Stuttgarter Zeitung: “Alles gleichzeitig und zwar sofort”

Karlheinz Geißler
Oktober 2011
Link zum Artikel